Un latte macchiato, per favore! La dolce vita in Italien und überall in der großen weiten Kaffeewelt. Ein Muntermacher, welcher Leichtigkeit und ein unbeschreibliches Lebensgefühl vermittelt. Die Zeit steht beim Blick auf das perfekt gestreifte Kaffeeglas fast still. Der Duft steigt langsam in die Nase, die anmutenden akkuraten Schichten im Glas betören, der perfekte gezeichnete Schaum und das Gefühl macht sich unweigerlich breit: Alles wird gut! Das süße Leben an der Strandbar und im Straßencafé vollendet das Glas mit Milchschaum gefüllte doppelwandige Kaffeeglas. Das Glücksgefühl ist überall beherbergt. Ob von Hand in Thermogläser drapiert oder mit dem Vollautomaten aufgebrüht, es sieht stets perfekt aus. Das Gefäß, gefüllt mit der Mischung aus Schaum und dem Kaffee ist das ganz besondere Aromaerlebnis. Ein Latte in der Stadt, zu Hause auf dem sonnigen Balkon oder zum Frühstück am Tisch ist das pure, glückliche und verzaubernde Lebensgefühl. Ein Latte Macchiato ist stets garantiert ein Herzenswärmer mit Glückshormongarantie!

Ab jetzt nicht mehr ohne Schaum

Das cappucinofarbene Heißgetränk besteht aus viel heißer Milch, wenig Espresso und der richtigen Menge Schaum. Es ist mehr ein Milchgetränk. Alternativ kann Mandelmilch benutzt werden. Sie ist cremig und eine vegane Alternative. Diverse Bars und Cafés bieten diese Alternative mittlerweile gerne an. Übersetzt bedeutet das Getränk im Trinkglas mit Löffel die „gefleckte Milch“. Den größten Anteil im Teeglas oder Trinkglas macht die heiße und geschäumte Latte aus. Für zwei Kaffeegläser werden 300 bis 400 ml Milch verwendet. Zusätzlich werden 50 bis 60 ml frisch aufgebrühter Espresso benötigt. Für die perfekt gefüllten Thermogläser, Teegläser oder Kaffeegläser kommt es auf einen cremigen und stabilen Schaum des Macchiato an. Es ist kein Hexenwerk und mit etwas Geduld wird der Schaum wie vom Baristo.

Für einen Barista, einen Barkeeper, ist der Fettgehalt des Macchiato ausschlaggebend. Er würde niemals eine Fettarme für seinen Latteschaum wählen. Umso cremiger und dichter wird der Schaum aus hohem Fettgehalt. Eine Vollmilch besitzt 3,5 Prozent Fett und eine Fettarme nur 1,5 Prozent. Sie sollte ca. 60 bis 70 Grad heiß sein. Mit dieser Temperatur lässt sie sich am besten aufschäumen. Die Flüssigkeit kann mit der Espressomaschine und der entsprechenden Dampfdüse aufgeschäumt werden. Dabei wird die Düse tief in die kalte Flüssigkeit eingeführt. Vorzugsweise sollte ein Kännchen aus Edelstahl zum Aufschäumen verwendet werden. Ein Teeglas, Thermoglas oder Kaffeeglas eignet sich nicht zum Schäumen. Durch den hohen Druck entsteht ein cremiger Schaum. Es bedarf etwas Übung für den perfekten Schaum. Der stabile Schaum für das doppelwandige Glas oder Thermoglas lässt sich mit einem elektrischen Aufschäumer ebenso kreieren. Ist der Schaum fertig, schaltet sich das Gerät aus. Ein Handaufschäumer mit einem Metallsiebeinsatz eignet sich ebenso für einen Macchiato. Durch schnelle Auf- und Abwärtsbewegungen entsteht ein steifer Latteschaum. Diese Verfahrensweise gelingt immer und ist für den Anfänger besonders geeignet. Es gibt diverse Möglichkeiten für die Herstellung eines Latte Macchiato. Ob durch einen Stabaufschäumer mit oder ohne Batterie, egal wie, Hauptsache der Schaum wird fest. Und dies funktioniert mit allen Geräten von Hand oder mit der Maschine.

I love Arabica

Neben dem Kaffeegenuss steht die Auswahl der richtigen Kaffeegläser. Ob Teegläser mit Henkel, Kaffeegläser oder normale Gläser, nur eines ist wichtig: Es sollte transparent sein. Die perfekte Latte wird in Gläsern serviert. Ein Teeglas mit Henkel, oft genutzt für Tee, ist eher untypisch, jedoch möglich. Das doppelwandige Gefäß wärmt das Getränk länger. Thermogläser sind noch geeigneter. Teegläser sind vom Material her dünner und sollten nicht unbedingt die erste Wahl sein. Mit Kaffeegläsern ist jeder gut bedient. Der Barista verwendet im Set gerne doppelwandige Gläser und immer mit einem langen Löffel serviert.

Arabica und Robusta eignen sich am besten für den vollendeten Kaffeegenuss. Der Kaffee besitzt ein kräftiges Aroma. Die Sorte „Robusta“ ist besonders vollmundig. Je frischer und hochwertiger ein Kaffee ist, desto mehr Aroma besitzt er. Möglichst immer kleine Mengen kaufen, das intensive Aroma wird länger Freude bereiten. Der Kaffee kann im klassischen Espressokocher auf dem Herd zubereitet werden oder über den Kaffeevollautomaten.

Damit die Gläser optisch zum Augenschmaus werden, sollte das Gefäß transparent sein. Die Gläser gibt es oftmals im Set. Die Gläser und der jeweils lange elegante Löffel gehören stets zusammen. Dabei ist das Set mit der Bezeichnung „doppelwandig“ empfehlenswert. Transparent sollte es stets sein. Doppelwandig steht für einen längeren heißen Genuss. Ein Tee lässt sich ebenso länger heiß halten.

Die Vollendung

Es gibt eine klare Regel: Unten der steife und cremige Milchchaum, in die Mitte kommt der Kaffee und oben die Schaumkrone. Zuerst kommt der frisch zubereitete Schaum in ein Glas bspw. aus dem Set. Das Trinkglas wird zu 3/4 mit dem Schaum gefüllt. Vorsichtig wird der restliche Espresso (ungefähr 30 ml) in den Schaum gegossen. Im Idealfall sammelt sich die Espressoflüssigkeit in der Mitte des Glases. Unten verbleibt die Flüssigkeit und oben setzt sich die Krone mit einer dicken Schicht ab. Der restliche Milchschaum kann noch auf die Krone gehoben werden. Empfehlenswert ist die Verwendung eines Thermoglases. Der Handel bietet Kreationen im Set, doppelwandig mit oder ohne Henkel an.